Februar, 2026
11feb10:3012:00Zum Abschuss freigegeben: Wolfsmanagement in Kommunen
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Insgesamt 209 Wolfsrudel bevölkerten im November 2024 die Bundesrepublik – damit vergrößerten sich die Territorien der Raubtiere im Vergleich zum Vorjahr um 3,5 Prozent. Was für Tierschützer ein Grund zur
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Insgesamt 209 Wolfsrudel bevölkerten im November 2024 die Bundesrepublik – damit vergrößerten sich die Territorien der Raubtiere im Vergleich zum Vorjahr um 3,5 Prozent. Was für Tierschützer ein Grund zur Freude ist, stellt Landwirte zunehmend vor Probleme: Ebenfalls 2024 wurden mehr als 4.000 Nutztiere von Wölfen gerissen. Nachdem kürzlich die EU den Schutzstatus des Wolfs herabgestuft hat, setzt das Agrarministerium des Bundes nun auf eine Verschärfung des Jagdrechts.
In unserer Diskussion wollen wir uns mit den Anforderungen und Problemen eines kommunalen Wolfsmanagements beschäftigen. Dabei sollen unter anderem folgende Fragen beantwortet werden:
- Wie sinnvoll ist eine Änderung des Jagdrechts und der Abschuss von „Problemwölfen“?
- Wie kann eine angemessene Regulierung der Bestände sichergestellt und die Zahl der Nutztierschäden verringert werden?
- Was können Kommunen leisten, um Landwirte und Tierhalter zu schützen?
- Wie gelingt ein konfliktarmes Nebeneinander von Wolf und Mensch?
Moderation: Anne Mareile Moschinski, Leiterin Berliner Redaktion, Behörden Spiegel
- Ilka Reinhardt, Biologin vom LUPUS Institut für Wolfsmonitoring und -forschung
- Martin Klausch, Referent für Umweltrecht und Klimaschutz, Deutscher Landkreistag,
- Helmut Dammann-Tamke, Präsident des Deutschen Jagdverbands
