Juli, 2026
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Um den motorisierten Individualverkehr zu reduzieren, setzen Bund, Länder und Kommunen neben dem Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs zunehmend auf die Förderung des Radverkehrs. Dabei gilt eine sichere und attraktive Fahrradinfrastruktur
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Um den motorisierten Individualverkehr zu reduzieren, setzen Bund, Länder und Kommunen neben dem Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs zunehmend auf die Förderung des Radverkehrs. Dabei gilt eine sichere und attraktive Fahrradinfrastruktur als wichtiger Baustein, um mehr Menschen für das Fahrrad als Verkehrsmittel im Alltag zu gewinnen. Die Umgestaltung des Straßenraums führt jedoch häufig zu Nutzungskonflikten – insbesondere in dicht besiedelten Städten und Gemeinden, wo unterschiedliche Verkehrsarten um begrenzte Flächen konkurrieren.
In unserer Diskussionsrunde sprechen Expertinnen und Experten aus Kommunen, Planung und Forschung über die Herausforderungen und Lösungsansätze einer ausgewogenen Verkehrsplanung:
- Wie können die Bedürfnisse von Auto-, Rad- und Fußverkehr gleichermaßen berücksichtigt werden?
- Wie gelingt es Kommunen, Akzeptanz für die Neuverteilung des Straßenraums zu schaffen?
- Welche Rolle spielen Beteiligungsverfahren bei der Planung und Umsetzung von Maßnahmen?
- Wie können Verwaltung und Politik mit Widerständen und kontroversen Debatten umgehen?
Moderation: Scarlett Fels, Redaktion, Behörden Spiegel
- Christine Fuchs*, Geschäftsführende Vorständin der AGFS NRW
- Wolfgang Siefert*, Stadtrat, Dezernent für Mobilität der Stadt Frankfurt am Main
- Levke Sönksen, M.Sc.*, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Projektleiterin, Deutsches Institut für Urbanistik (difu)
- Jan Wachsmann*, Radverkehrsmanager, Landkreis Karlsruhe
*angefragt
